Optimales Lüften

1. Die Ausgangslage
Hauptsächlich in den Wintermonaten häufen sich die Klagen über Kondenswasserbildung. Die Folgen davon sind Feuchtigkeitsschäden wie Fleckenbildung, Tapetenablösung und Schimmelpilzbefall. Diese Erscheinungen sind auch hygienisch bedenklich.

2. Die Ursache
Das Auftreten von Kondenswasser hat meistens etwas mit kalten Wänden oder anderen kalten Bauteilen in geheizten Räumen zu tun. Die andere Ursache ist die Anreicherung der Raumluft mit Feuchtigkeit. Die Raumluft nimmt aus ihrer Umgebung, also aus Pflanzen, von menschlicher Atmung und selbst aus dem Holz Feuchtigkeit auf. Wasserdampf aus Küche und Bad reichern die Luft zusätzlich mit Feuchtigkeit an.

3. Lüftung und Gegenmassnahmen
Die Hauptursachen der vermehrten Kondenswasserbildung liegen heute bei der aus Energie Spargründen notwendigen dichteren Gebäudehülle und einem Fehlverhalten bei der Lüftung von Wohnräumen. Früher erfolgte eine natürliche Lüftung durch undichte Stellen, vorallem im Fensterbereich. Diesem Zustand muss durch gezieltes Lüften Abhilfe geschaffen werden.

4. Empfehlung
Richtiges Lüften hilft hohe Luftfeuchtigkeit und grosse Abkühlung von Bauteilen zu vermeiden. Im weiteren garantiert richtiges Lüften eine gute Qualität der Raumluft, spart Energie und ist hygienisch.

Lüften Sie während 5 bis 6 Minuten die Fenster vollständig. Besonders wirksam ist die kurze Querlüftung (Durchzug). Machen Sie es sich zur Gewohnheit, bewohnte Räume am Tag 3 mal zu lüften. Es stimmt nicht, dass man beim Lüften feuchte Luft herein lässt, im Gegenteil: Man führt feuchte Raumluft nach aussen ab. Selbst in der kalten Jahreszeit oder bei Regen können Sie bedenkenlos wie oben erklärt lüften.

Vermeiden Sie es, während der Heizperiode gewisse Fenster in dauernder Kippstellung geöffnet zu lassen. In dieser Stellung kühlen die angrenzenden Bauteile rasch ab.